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Philosophie

Ein gutes, unterscheidbares Foto ist nicht nur ein reines Abbild, das im Grunde jeder erzeugen kann, der das technische Know-how besitzt. Ein gutes Foto ist nicht nur Handwerk. Es schafft den Sprung zur Kunst, weil es auf etwas Essentiellem basiert: dem individuellen Blick des Erschaffers.

Als Werkzeug der Seele vereint er alle kognitiven Puzzleteile aus Beobachtung und Reflexion, dem Empfinden für Farbe, Komposition, Bildsprache und das Besondere eines Moments.

Nur mit ihm gelingt es, das Flüchtige einer Bewegung, Geste oder Mimik, das tektonisch Besondere einer Landschaft derart sichtbar zu machen, dass es Bedeutungs- und Interpretationsspielraum gewinnen kann.

Bei allen Überlegungen und Umsetzungen sind die Arbeit am Bild und die Arbeit am Text zwei untrennbare Bereiche. Texte generieren Bilder im Kopf, können Auslöser für fotografische Bildideen sein. Fotos wiederum - oder allein schon das Erblicken eines guten Motives - setzen Gedanken frei, die es ab und zu aufs Papier schaffen - im Idealfall ein erfüllendes Ineinandergreifen.